Hallo liebe Leute!
Heute beschäftige ich mich in meinem Blog mit WGs sprich einer Wohnung, in der ganz unterschiedliche Menschen zusammen leben und sich ihre Koch- und Wohngelegenheiten und manchmal sogar ihr ganzes Leben mit einander teilen.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage warum. Die Frage stellt sich ja immer: Warum?! Weil ich mir vorgenommen habe, so etwas anfangen, oder mich bei so einer Gemeinschaft einzuklinken. Das ist weder mit der bösen Absicht verbunden, meine Eltern vor den Kopf zu stoßen, die mir in den mittlerweile 20 Jahren ein wohlig warmes Nest geboten haben, noch das ich jetzt einen auf dicke Hose machen will, weil ich bald mein eigenes Geld verdienen werde… Sondern vielmehr damit, dass ich jetzt in absehbarer Zukunft auf meinen eigenen Beinen stehen will (das kann ich zwar, ist aber metaphorisch). Und damit verbunden ist auch Verantwortung und Freiheit, der ich mich jetzt mittlerweile gut gewachsen fühle und ich gemerkt habe, dass das Vorankommen meines eigenen Lebens davon abhängt, dass ich die heimatliche Bude verlasse und was Eigenes anfange. Das soll aber immer noch einen gemeinschaftlichen Rahmen haben und natürlich auch die Kosten, die dadurch enstehen, klein halten. Das lässt sich am Besten in einer Wohngemeinschaft bewerkstelligen. Jetzt werde ich zuhause mal die nötigen Schritte einleiten und ‘ne Zeitungsannonce und ‘ne Internetanzeige schalten und schauen, was sich ergibt… Wenn das vom Boss da oben so gedacht ist, werd ich meinen Teil tun, und er seinen und die Sache läuft. Das hab ich schon sooft erfahren, dass das so gekommen ist. Es wird seinen guten Start nehmen. Und selbst wenn nicht: Es gibt dadurch etwas zu lernen, das wichtig ist, für später, von wegen Menschenkenntnis und so Sachen. Auch das sowas nicht leicht ist, dann auf “Schmalhans” (so heißt das auf Schwäbisch für Sparsames Leben auf kleinem Fuß) zu leben, ist mir bewusst, aber das ist ja auch nur in der Anfangszeit so. Durch die Gemeinschaft die da wachsen kann, werde auch ich wachsen und mich in meiner Region mal vor die Tür wagen und mich für Gottes Sache mehr engagieren. Darauf hoffe ich. Alles weitere klären wir dann, wenn ich aus diesem schönen Land wieder zurück komme.
Liebe Grüße,
Björn
PS: Ein bisschen vermisse ich Ralligen jetzt schon ![]()



